Aufgabe des Informationsmanagements ist es, den Informationsbedarf festzulegen, Informationsressourcen zu verwalten und das unternehmungsweite Informationssystem zu planen und zu steuern. Wichtigster Teil des Informationsmanagement ist die Strategie und Planung der Informationstechnologie (IT), welche sich ihrerseits an der Unternehmungsstrategie ausrichtet.
Der Strategie und Planung der Informationstechnologie untergeordnet ist die Anwendung und Entwicklung von IT-Anwendungen. Das Curriculum Tabellenblattentwicklung führt in die Anwendung von Tabellenkalkulationssoftware ein und das Curriculum Programmentwicklung veranschaulicht die Entwicklung einfacher Anwendungen in einer komfortablen Programmiersprache.
Software lässt sich in System- und Anwendungssoftware einteilen. Systemsoftware dient dem Betrieb des Rechners selbst, während Anwendungssoftware allgemeine oder spezifische Bedürfnisse des Endbenutzers erfüllt.
Client/Server-Systeme sind Rechnernetze, die Clients (Arbeitsplatzrechner) mit Servern (Dienstleistungsrechnern) verbinden. Server verwalten gemeinsame Daten, Kommunikationsverbindungen und Druckaufträge.
Ein Rechnernetz kann sich auf das Gelände einer Organisation beschränken (LAN) oder darüber hinausgehen (WAN). Das umfangreichste WAN ist das Internet.
Eine Arbeitsmappe enthält Tabellenblätter, Diagramme, Formulare und eventuell Programmcode. Das Tabellenblatt (engl. spreadsheet) ist die Grundlage der Tabellenkalkulation. Es besteht aus einem Gitternetz, das die Adressierung von Zellbereichen erlaubt. Jede Zelle kann eine Zahlenkonstante, eine Textkonstante oder eine Formel enthalten.
Eine Formel besteht aus Konstanten, Adressen von Zellbereichen, system- oder benutzerdefinierten Funktionen und Operatoren.
Eine nummerische Adresse identifiziert einen Zellbereich durch Angabe seiner Koordinaten im Gitternetz. Eine symbolische Adresse erhöht die Leserlichkeit einer numerischen Adresse, indem sie ihr einen Namen zuordnet. Eine Adresse heisst relativ, wenn sich ihr Bezug nach dem Verschieben oder Kopieren einer Formel an die neue Position im Gitternetz anpasst. Eine absolute Adresse ändert auch nach dem Verschieben oder Kopieren ihren Bezug nicht.
Der Funktionsassistent fx bietet eine Auswahl vordefinierter numerischer oder symbolischer Funktionen, die ein Benutzer in Tabellenformeln einsetzen kann. Formeln müssen syntaktisch und semantisch richtig sein. Die Syntax (Form) wird zur Zeit der Formelentwicklung von der Software geprüft. Semantikfehler (Logikfehler) werden hingegen erst zur Laufzeit durch die Software oder Testanstrengungen des Entwicklers entdeckt.
Die WENN-Funktion ist eine der wichtigsten Tabellenkalkulationsfunktionen. Sie entspricht der programmiersprachlichen Entscheidungsanweisung If...Then...Else, die wir später kennen lernen.
Das Internet ist ein weltweites öffentliches Netz aus Tausenden von Einzelnetzen und Millionen von Teilnehmern, die fehlertolerant kommunizieren und Dienste wie elektronische Post und Webpublikation teilen. Ein privates Netz, das Internet-Technologien lokal nutzt, heisst Intranet.
Das World Wide Web (WWW) ist eine benutzerfreundliche Oberfläche, die Endbenutzern die wichtigsten Internet-Dienste hypermedial anbietet. Eine URL wie http://www.wwz.unibas.ch/wi/home.html ist eine Adresse, die eine Webseite eindeutig kennzeichnet.
MS Excel erlaubt das Einfügen von Hyperlinks und die Erstellung von Webseiten, die Tabellenkalkulationsdaten von WWW-Teilnehmern entgegennehmen.